Seeforelle

Die Seeforelle wird auch als „Alpenlachs“ bezeichnet und gehört zur Familie der Lachsarten. Sie hält sich während der Sommermonate in den großen Tiefen des Attersees auf. Im Frühling und im Herbst schwimmt die Seeforelle in einem Bereich von 2 bis 3 Metern unter der Wasseroberfläche. Somit weißt die Seeforelle eine Besonderheit auf, denn sie lebt abwechselnd in zwei Lebensräumen. Im See halten sich die älteren Fische meist in größerer Tiefe. Die Jüngeren befinden sich eher an der oberen Wasserschicht, oft in Ufernähe. Die Seeforelle ernährt sich als Jungfisch von Kleintieren aller Art. Später ernährt sie sich ausschließlich von Fischen. Ihre Durchschnittliche Größe liegt zwischen 35 - 80 cm. Die Seeforelle kann jedoch auch bis zu 110 cm lang und 15 kg schwer werden. Diese Fischart erkennt man an ihren großen, schwarzen Flecken die bis zum Bauch hinunter reichen. Sie hat außerdem einen blaugrauen oder grüngrauen Rücken, sowie helle Seitenschuppen. Weiters trägt die Seeforelle rötlich Tupfen, die eher orangefarben erscheinen und keine Umrandung besitzen. Ihr Körper ist stromlinienförmig geformt und weist eine Fettflosse auf, welche sich zwischen Rücken- und Schwanzflosse befindet. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich während der Laichzeit der Unterkiefer des Männchens zu einer Hakenform formt. (Laichhaken) Die Seeforelle zählt auch zu den beliebtesten Süßwasserfischen, wenn es ums Essen geht. Fangfrisch oder geräuchert – Die Seeforelle lässt sich zu wunderbaren Gerichten verarbeiten, wie zum Beispiel gebartene Forelle mit Petersilienkartoffeln, Forellenstrudel, Räucherforellenpalatschinken oder Forellensuppe. Zu dem guten Geschmack kommt noch, dass Fische viele Vitamine und hochwertiges Eiweiß liefert. Auch die im Fisch enthaltenen Fettsäuren sind für den menschliche Körper von Bedeutung.