der AAL

Aale zählen zur Knochenfischgattung. 100 bis 119 Wirbel, die nur schwach entwickelte Fortsätze haben, finden sich im Körper des Aals. Sie sind flussabwärts wandernde Wanderfische und werden einen halben bis zwei Meter lang. Charakteristisch ist ihre langgestreckte, schlangenförmige Gestalt. Außerdem ist ihr Körper walzenförmig und im Querschnitt rund. Der Aal ist nachtaktiv und ernährt sich von Wassertieren aller Art. Würmer, Insektenlarven, Kleinfische und Frösche stehen auf der Speisekarte. Besonders an dem Aal sind seine für die Atmung zu Verfügung stehenden Kiemen, welche relativ klein sind. Daher spielt bei Aalen auch die Hautatmung eine wichtige Rolle. Der Seh- und Gehörsinn sind nicht sehr leistungsfähig, dafür aber ist der Geruchssinn umso besser. Eine weitere Besonderheit der Aale ist, dass sie kurze strecken auch an Land zurücklegen können. Dabei bewegen sie sich wie eine Schlage fort. Den Aal findet man zwar im Attersee, jedoch ist das eigentlich nicht sein natürlicher Lebensraum. Der Aal wurde in großen Mengen eingesetzt und verursacht so schwere Auswirkungen auf das Ökosystem. Die Aale zählen zu den Speisefischen. Beim Verzehr sollte man beachten, dass das Blut der Aals nicht roh zu sich genommen werden darf, da es ein gefährliches Nervengift enthält. Beim Kochen oder Räuchern wird das Gift zerstört und der Aal kann unbedenklich gegessen werden.